Diese Woche war Buchweizen dran. Dieses durchaus gesundes Lebensmittel ist in Russland sehr beliebt und gehört neben Kartoffeln und Pasta zu den häufigsten Beilagen. In Deutschland kann man den Buchweizen in Russischen Geschäften kaufen. Zwischen unterschiedlichen Herstellern habe ich bis jetzt keinen großen Unterschied gemerkt. Ich habe aber neulich gebratenen Buchweizen „Osobaja“ gekauft, taugt gar nichts und schmeckt widerlich. Also würde ich da gar keine Experimente mehr machen.

Buchweizen aus dem Russischen Geschäft

Buchweizen aus dem Russischen Geschäft

Buchweizen kann man körnig kochen (dann dient der Brei zum Beispiel als Beilage oder als alleinige Speise) oder einen richtigen „pappigen“ Milchbrei machen. Vorgestern habe ich es körnig gekocht.

Also für eine Portion nehme man eine kleine Tasse Buchweizenkörner und wasche die kurz in kaltem Wasser durch und lasse man abtropfen. Dann gebe man in eine heiße Pfanne einen TL Sonnenblumenöl und brate die Buchweizenkörner im Öl an bis die nassen Buchweizenkörner wieder trocken und etwas geröstet sind. Für 1 Tasse Buchweizen soll man 2 Tassen Wasser aufkochen (das Verhältnis zwischen Buchweizenkörnermenge und Wassermenge ist immer 1:2 am besten in Tassen gemessen). Buchweizen in einen Topf geben und mit kochendem Wasser übergiessen und etwa Salz dazugeben. 1-2 Minuten auf höchster Stufe kochen, dann die Hitze deutlich reduzieren und bei kleiner Hitze etwa 30Minuten köcheln lassen. Zum Schluss bei der minimaler Hitze etwa 20 Min. ziehen lassen. Ich mache dabei die Kochplatte ganz aus und lasse den Topf darauf stehen und die Restwärme aufnehmen.

Buchweizen im Kochtopf

Buchweizen im Kochtopf

Buchweizen erst in der Pfanne mit etwas Öl angebraten

Buchweizen erst in der Pfanne mit etwas Öl angebraten

Buchweizen bei der starken Hitze kochend

Buchweizen bei der starken Hitze kochend

Buchweizen ist fertig gekocht!

Buchweizen ist fertig gekocht!

Die Kochdauer kann aber von den o.a. Zeit abweichen, das liegt teilweise am Topf. Am besten passen da Alu-Töpfe mit einem dicken Boden. Ich habe ehrlich gesagt keinen richtigen Topf dafür und koche in einem üblichen Metalltopf. Da man beim Kochen den Brei nicht umrühren darf, kann man genauso wie beim Reis prüfen, ob der Brei bereits fertig ist: den Topf etwa neigen und prüfen ob das Wasser von unten kommt. Wenn das Wasser von Buchweizenkörnern komplett aufgenommen ist kann man die Hitze abstellen und den Brei ziehen lassen. Genauso wie bei Reiss kann der Buchweizen schnell anbrennen, also aufpassen! Und immer unter dem Deckel kochen!

Gesund und lecker!

Gesund und lecker!

Ich esse den Buchweizen einfach mit Salat gern. Ist eigentlich ein gutes gesundes und vegetarisches Gericht. Guten Appetit!