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Творог: Quark

Nachträglich zum letzten Beitrag: so sieht die Packung Quark aus einem Russischen Geschäft aus. Der Quark ist trockener im Vergleich zum Schichtquark und nicht so körnig und salzig wie der Frischkäse.

Quark aus dem Russischen Geschäft

Je mehr Fett ist am Quark, desto leckerer werden die Syrniki (klar!). Und desto fettiger wird der Nachtisch (auch klar!). Ich nehme nicht immer den fettigsten, sondern mische 15% und 30%. Ist aber eine pure „diätätische“ Überlegung. In Russland kann man vom Markt echt fettigen Quark kaufen mit gelben fettigen Körnern. Mit Obst, Konfitüre oder saurer Sahne ist es ein echter Genuss!

Zum Not kann man für Syrniki einen „normalen“  Quark oder Schichtquark vom Supermarkt nehmen (aber in diesem Fall je fettiger desto besser) und viel Mehl reintun, damit die Teigkonsistenz fürs Backen angepasst wid. Die Quarkplätzchen werden dann mehlig. Aber immer noch lecker 🙂

Und noch eines: Einkaufen im Russischen Geschäft ist etwas teurer. Eine Packung Quark (ca 275 g) kostet ungefähr 1,80 EUR. Also nicht besonders günstig.

Und als nächstes soll ich es eigentlich mit Ricotta ausprobieren. Vielleicht passt es auch?

Und noch was: meine Mama hat für mich als ich noch Kind war den Quark selber gemacht. Dafür braucht man Kefir im Wasserbad erwärmen. Dann wird er zusammenlaufen. Den wickelt man dann in den Mullstoff und hängt auf zum Abtropfen. Der Quark wird dann auch sehr lecker und zart und soll am besten pur genossen werden. Für mich hat man noch extra dazu Calcium dazugegeben. Ich bin aber eher skeptisch, ob man den selbst gemachten Quark zum Weiterkochen verwenden soll.

Сырники: Syrniki (Quarkplätzchen)

Heute habe ich wieder Syrniki gebacken. Mein Mann mag sie so gerne, und ich mache die ungefähr alle zwei Wochen. Da ich morgen verreise, musste ich meinen Mann bis Freitag mit dem Essen versorgen. Syrniki sind in diesem Fall die beste Option.

Syrniki sind in der Pfanne gebackene süsse Quarkplätzchen, sie sehen wie Frikadellen aus. Sie können als Nachtisch oder Hauptspeise serviert werden (z.B. als Abendessen).

Eigentlich kann man bei Syrniki nichts falsch machen. Die einzige Schwierigkeit ist der richtige Quark. Mit dem üblichen deutschen weichen Quark kann man nicht viel anfangen. Man braucht russischen trockenen Quark (творог), der noch trockener als Schichtquark ist. Er ist dem Frischkäse ähnlich, ist aber nicht salzig, sondern eher süss. Er ist wiederum in Russischen Geschäften erhältlich (wird aber überwiegend aus Polen importiert). Eine Packung Quark ist ca 275-300 Gramm schwer. In Russland kann man Quark selbstverständlich nicht verpackt sondern lose kaufen.

Für eine Packung Quark nehme ich 1 Ei, 1 EL Zucker, 1 Packung Vanillinzucker, 2-3 gehäufte EL Mehl, Rosinen nach Geschmack. Man muss alles mit einem Löffel umrühren (nicht schlagen!). Am besten soll man Mehl ganz zu Schluß einrühren, damit es klar wird wie viel man eigentlich braucht. Aus dem Teig forme man dann kleine Frikadellen, paniere im Mehl und backe in der heissen Pfanne ca 5 min von jeder Seite bei mittlerer Hitze (ich stelle 6 von 9 Strichen ein).

Mit der richtigen Mehlmenge ist es nicht ganz einfach, ich mache daher erst mal eine Probe von einem Syrnik: wenn der Teig in der Pfanne nicht auseinnaderzieht und der Syrnik gut geformt bleibt, dann ist Mehl genug. Wenn man etwas mehr Mehl zugibt als nötig, ist es kein grosses Problem. Die werden dann etwas fester, was ich übrigens gar nicht schlimm finde. Ist nur eine Geschmackssache 🙂

Mann kann auch dSyrniki erst mal kurz anbraten und dann im Backofen weiterbacken. Das finde ich eher mühsam. Ich habe es mal probiert und habe ehrlich gesagt keinen grossen Unterschied gemerkt. Einige verwenden auch Paniermehl zum Panieren, die Kruste gefällt mir aber gar nicht.

Zum Syrniki passen am besten saure Sahne oder Konfitüre.

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